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S/M Check. Warum lassen sich Männer und Frauen knechten?

Spätestens seit dem Sellout Klassiker “50 Shades of Grey” wird Unterwerfung im Rahmen von sexuellen Beziehungen sehr stark diskutiert und die breiten Masse interessiert sich für das Verhältnis zwischen Sklave & Domina oder zwischen Master und Sub. Nicht wenige Laien aber auch Psychologen sind der Meinung, dass, wie im Roman und im Film, die Frau dafür prädestiniert ist, dominiert und unterworfen zu werden. Demnach liegt es in ihrer Natur und sie genießt es aus unerfindlichen Gründen. Die Wahrheit aber ist, dass auch immer mehr Männer es sich, zumindest zeitweise, gefallen lassen, mal so richtig in die Mangel genommen zu werden. Warum das so ist, sehen wir uns genauer an. Und wer kennt die Gründe für die Dynamik der Rollenverteilung besser als professionelles Dominas? In diversen Fachartikeln und Studien zum Thema sind die Aussagen der Damen in ihrem Kern übereinstimmend. Alle nennen eine Flucht vor dem Stress im Leben als den kleinsten gemeinsamen Nenner. Viele Männer haben devote Fantasien und wollen sie ausleben, um einfach mal Urlaub zu machen von ihrer alltäglichen Verantwortung, während viele Frauenrechtlerinnen als Ziel formulieren, dass mehr Frauen mehr Verantwortung übernehmen sollten. Und das gilt für alle Lebensbereiche, von der Karriere über politische Teilhabe, Finanzen bis hin zur Wehrpolitik. Übereinstimmend haben professionelle Dominas bei einer länderübergreifenden Umfrage in den Hauptstädten Englands, der USA, Portugals und Tschechiens geäußert, dass die Mehrheit (54% – 68%) ihrer Klienten gut situierte Männer in Führungspositionen seien. Sie suchten demnach jeweils eine kurze Flucht vor alltäglichen Situationen, in denen Druck und Verantwortung auf ihren Schultern lasteten. Aber so, dass niemand zusieht. Die Männer sind demnach daran interessiert, eine gewisse Zeit lang gesagt zu bekommen, was sie tun, fühlen und wie sie sich verhalten sollen. Das Gewicht ihrer Karrieren, Familien, ihrer ganzen Leben wird so für einige Stunden von ihren Schultern genommen, wofür sie nicht nur aufrichtig dankbar sondern auch bereit seien, ordentlich zu zahlen. Eine Herrin aus Lissabon gab zu Protokoll, dass 8 von 10 ihrer Besucher Parteichefs, Vorstandsmitglieder, Manager und Juristen sind. Alle durch die Bank weg seien vorzügliche Gentlemen, Familienväter und Ehegatten mit perfekten Manieren. Was sie alle überdies gemeinsam haben, ist das Bedürfnis, eine Atmosphäre zu erleben, in der sie nicht denken müssen. Sie wollen in dieser Blase die Zügel abgeben und sich gehen lassen können. Sie suchen zudem eine Person, der sie vertrauen und ihre Gesundheit anvertrauen können. Gewünscht wird ein aufregendes, Adrenalin pumpendes und schmerzhaftes Erlebnis, bei dem es buchstäblich unmöglich ist, nachzudenken. Das Ziel ist sozusagen ein Reset des Gehirns, ein Kurzurlaub, der aber viel schneller und günstiger zu bewerkstelligen ist, als ein Trip nach Ibiza. Eine weitere Erfahrung schilderte anonym eine Domina aus der tschechischen Stadt Brno. Als jemand der 6 Jahre die devoten Fantasien von Männern bediente, ist sie sich sicher, dass alle Menschen gewisse Ängste befallen, wenn sie Macht ausüben müssen oder sollen. Objekte oder Personen, auf die sexuelle Lust projiziert wird, haben demnach nicht selten mit einem problematischen Hintergrund zu tun. Es handelt sich dabei meist um Verhältnisse, die mit der eigenen Persönlichkeit unvereinbar oder unversöhnt sind. Die meisten Kunden der besagten tschechischen Dominatrix litten ihrer Meinung nach an einem Ungleichgewicht der Macht, wie sie es nennt. Für die einen zeigte sich dies in einem Verlust von Kontrolle und Macht, bei den anderen lagen Missbrauch in der Jugend, Rassismus oder Armut zugrunde. Wiederum andere empfinden eine übermächtige Bürde durch die ihnen übertragenen Kompetenzen, Verantwortungen und Aufgaben, besonders dann, wenn Politik und Wirtschaft im Spiel waren. Speziell wenn in ihrer Stadt Parteitage oder Wirtschaftstreffen stattfinden, boomt ihr Geschäft. Die Tschechin findet aber auch, dass die Erotisierung der Macht kein geschlechtsspezifisches Merkmal ist, auch hat der tatsächliche, reale Umfang der Macht und der Befugnisse in der richtigen Welt kaum etwas mit der Neigung der betreffenden Personen zu tun. Jedermann mit einer Karriere, egal ob sehr mächtig oder nicht so mächtig, muss für sein Leben wichtige Entscheidungen treffen und ist damit ein potentieller Kunde für eine Profidomina, so die Tschechin. Auch Lonta, eine Domina, die hauptsächlich Kunden aus dem Londoner Finanzdistrikt empfängt, hat mehrere Jahre Erfahrung im Geschäft und kennt jede Menge Männer, die sehr viel Macht haben und diese kurz abgeben möchten. Aber genauso kommen Taxifahrer, Musiker, Ärzte oder einfache Arbeiter zu ihr, weil sie schlichtweg für einige Stunden begehrt werden oder sich zumindest so fühlen wollen, als kümmere sich jemand um ihre Bedürfnisse. Auch Frauen sind Lonta als Klientinnen nicht fremd, die erste sei eine 34-jährige Mutter dreier Söhne gewesen, die als Lehrerin einem stinknormalen Beruf nachgeht. Lonta erklärt außerdem, dass ihrer Meinung nach auch Machtlosigkeit zu einem Wunsch nach einer „Behandlung“ durch eine Domina führen kann. Denn auch wenn die reichen und mächtigen SM-Liebhaber die liquidsten und am ehesten dazu in der Lage sind, ohne Verzögerung für den Domina Service zu bezahlen, so besteht ein großer Teil ihrer Kunden in jüngster Zeit aus denjenigen, die regelmäßig in ihrem Alltag Machtlosigkeit erfahren und dies in einen Fetisch konvertiert haben. Psychologen der Universität von Mumbai fanden zudem heraus, dass es zahlreiche Frauen gibt, die sich an Dominas wenden, da sie sich einen Zustand vor dem Feminismus zurück wünschen und in unzweideutigen Machtstrukturen mit Unterworfenen und Unterwerfenden eine beruhigende, archaische Ur-Ordnung verorten. In den USA wird unter anderem im Rahmen des sogenannten Race Play die Zeit vor der Abschaffung der Rassentrennung nachgestellt, gleiches gilt für gewisse Kreise in Südafrika, wo die Zeit der Apartheid als Stimulanz stiftendes Momentum genutzt wird. Es werden hier also Rollentypen nachgestellt und zur Erschaffung einer sexuellen Spannung verwendet. Allerdings sind es nicht wenige, die es als absurd empfinden, dass ein afroamerikanischer Mann Rassismus als geil empfindet, wobei jedoch zahlenmäßig weniger Menschen Anstoß daran finden, dass eine Frau als sexistisch definierte Fantasien ausleben will. Dennoch stimmt eine Fraktion des Forscherteams aus Mumbai dafür, devote Phantasien als Zufallsprodukt anzusehen. Den indischen Forschern ist ein Fall bekannt, in dem ein Mann als Teenager einen Film sah, in dem ein Mann in die Hoden getreten wird und seitdem ist der Banker dem Ballbusting verfallen. Der Mann wurde als Junge dafür gerügt, dass er einem anderen Kind in die Hoden getreten hat, was seine Faszination für Ballbusting aber nur noch gefestigt hat. Domina Troy Harpy, ebenfalls aus London, erzählt: „Ich habe sowohl Sklaven als auch Laufkunden, die schon seit frühester Jugend gewisse Neigungen haben, oder besser gesagt schon im Säuglingsalter waren gewisse Fetische schon in Umrissen vorhanden. Dazu gehört unter anderem einer, der es als 4-Jähriger liebte, in die Waschmaschine seiner Mutter zu klettern und nun drauf steht, in Schränke eingesperrt zu werden, bis er sich einpisst. Dazu will er psychisch gedemütigt werden. Das soll mal einer verstehen." Es gibt auch die Auffassung, dass Fetische wie Träume sind und nie vollständig gedeutet und erklärt werden können. Die Befürworter solcher Ansätze glauben, dass SM-Fantasien zum Beispiel von kreativen Köpfen kommen, die tägliche Rituale und Rollen miteinander mischen, sie um eigene Elemente aus der persönlichen Erfahrung anreichern und daraus einen eigenen, komplexen Fetisch entwickeln. Wie dem auch sei, SM Fantasien sind vielschichtiger als es der Mainstream in Kunst und Literatur erscheinen lassen mag. Wenn Stars wie Rihanna oder Madonna darüber singen, kommt es als extravagantes Feature rüber, was aber dem Trend geschuldet ist, das Dreckige und Verruchte einem breiteren Publikum zugänglich und konsumierbar zu machen. Nach „50 Shades of Grey“ ist es auch der molligen Hausfrau mit zwei Kindern erlaubt, Plüschhandschellen und eine Peitsche zu kaufen und damit im Schlafzimmer herumzufuchteln. Darin hat die das produzierende Gewerbe natürlich auch sein Interesse gefunden. Unternehmen, die Lederbekleidung herstellen, erfreuen sich guter Geschäfte, seit in jedem dritten Familienhaushalt die Story von der kleinen Journalistin und dem Milliardär gelesen wird. Tiefenpsychologisch wird aber von manchen Experten die Meinung vertreten, dass die Shades of Grey Story so populär wurde, weil viele Frauen so ihre Probleme damit haben, ihre Rechte und Pflichten als emanzipierte Frauen und vollkommen gleichberechtigte Bürgerinnen anzunehmen und mit ihnen umzugehen. Frauen sind nämlich heute selbst in absoluten Männerdomänen wie dem Militär viel stärker vertreten als sie es früher waren, was nicht ohne Spannungsmomente abläuft. Das deutet keineswegs darauf hin, dass moderne Frauen ihren lange erkämpften Status nicht wollen, oder ihn rückgängig zu machen wünschen, vielmehr handelt es sich um eine Adaptationsphase, in der eben viel herumexperimentiert wird. Zudem ist es laut Sexualpsychologen auch nur zu begrüßen, wenn Millionen von Frauen ihre Sexualität auf bislang als unkonventionell empfundene Weise ausleben.

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