Im spanischen Sprachraum gibt es die Redewendung „Die Schöne wünscht sich das Glück der Hässlichen“. Das heißt, dass eine als hässlich geltende Frau mitunter besser bei den Männern ankommt und letztlich mit höherer Wahrscheinlichkeit mit Sex belohnt wird als eine als schön empfundene Frau. Was es mit der Korrelation zwischen Hässlichkeit > Sex und Schönheit > Sex auf sich hat, wollen wir uns genauer anschauen.

Trotz anders lautender Klischees und Beteuerungen diverser Feministenverbände müssen wir jetzt einige Illusionen zerstören: denn Schönheit ist nicht relativ. Zumindest nicht, wenn man der Wissenschaft Glauben schenkt. Zwar sind sich Männer und Frauen durchaus im Groben darin einig, wer schön und wer nicht schön, beziehungsweise was physisch attraktiv ist und was dies nicht ist. Das ist sogar Kulturen übergreifend der Fall.

Doch was macht jemanden attraktiv und optisch anziehend? Hohe Wangenknochen, volle Lippen, große Augen und ein feines Kinn werden bei Frauen oft mit Sexyness in Verbindung gebracht. Bei Männern hingegen sind ein markantes, großes Kinn gefragt, eine reine, sanfte Haut, glänzendes Haar und ein symmetrisches Gesicht sind ebenfalls allgemein akzeptierte Merkmale von Schönheit.

Zahlreiche Studien belegen, dass diese Dinge als Anzeichen für eine gute Gesundheit, gute Gene, Intelligenz und Erfolg gesehen werden und die Welt zeigt sich Schönheit gegenüber großzügiger als gegenüber Hässlichkeit.
Aber muss man wirklich schön sein, um guten und ausreichenden Sex zu haben? Sowohl bei Frauen als auch bei Männern scheint das nicht unbedingt der Fall zu sein, da wohl jeder jemanden kennt, der eigentlich überhaupt nicht schön, dafür aber wahnsinnig sexy, attraktiv und als Lover begehrt ist. Woran kann das liegen?

Warum es wahrscheinlich besser ist, gut auszusehen

Schöne Menschen haben viele Vorteile gegenüber ihren nicht so doll mit Schönheit gesegneten Artgenossen. Schöne gelten zum Beispiel als gesünder. Symmetrische Gesichtszüge werden als einer der Hauptindikatoren für Schönheit gesehen und deuten auf Gesundheit hin, obwohl das objektiv gar nicht der Fall sein muss.

Im Rahmen einer australischen Studie haben Wissenschaftler die Gesichter von jungen Erwachsenen optisch auf maximale Symmetrie gemorpht. Insgesamt wurden die symmetrischen Versionen der Gesichter von Probanden in stärkerem Masse als gesund bewertet, als die normalen Fotos. Individuen mit unsymmetrischen Gesichtszügen wurden als ungesund eingestuft.

Schöne Menschen sind oft gesünder

Auch wenn die Objektive Verbindung zwischen Gesichtssymmetrie und echter körperlicher Gesundheit schwach ist, gibt es dennoch Anzeichen dafür, dass Menschen mit auffälligen Schönheitsfehlern entsprechend als weniger attraktiv betrachtet werden und dass man ihnen öfter zuschreibt an einer Krankheit, an Parasiten oder Infekten zu leiden. Besonders in einer Studie, an der ausschließlich 17-Jährige teilnahmen kam Erstaunliches zum Vorschein.

Fanden die meisten der Befragten, dass auffällige Gesichtsmerkmale mit einem schlechten Gesundheitszustand in Verbindung stünden. Und das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Eine Erklärung dafür kann sein, dass der Mensch instinktiv in solchen Fällen von einer Störung der Chromosomen ausgeht. Der Vorzug für symmetrische Gesichter liegt also darin begründet, dass man darüber vermeintlich gute Gene identifizieren kann.

Attraktive Menschen finden schneller einen Sexualpartner

Männer bevorzugen im Allgemeinen schöne Frauen, da diese ihnen Jugend, Gesundheit und Fruchtbarkeit signalisieren. Schöne Menschen sind anscheinend auch intelligenter. Forscher an der Universität New Mexico fanden heraus, dass allgemeine Intelligenz in Verbindung mit der körperlichen Symmetrie steht. Und Letztere steht wiederum in Zusammenhang mit attraktiven Eigenschaften wie Gesundheit, sozialer Kompetenz und einem guten körperlichen Fitnesslevel.

Schöne Menschen sind zielstrebiger

Gut aussehende Personen können ihren Sexappeal dazu nutzen, um Aufmerksamkeit zu erregen, im Beruf aufzusteigen und öfter auch mal nach einer Beförderung zu fragen. Schöne Menschen sind zielstrebiger, da ja auch ihre dafür günstigen anderen Wesensmerkmale ausgeprägter sind, wie zum Beispiel Intelligenz und soziale Fertigkeiten, also das Vermögen, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Sie sind deswegen besser im Verhandeln und Kommunizieren. Forscher fanden auch heraus, dass schöne Redner viel flüssiger sprechen als hässliche.

Schöne Mitarbeiter bringen Firme mehr Geld

In einer Studie, die an rund 300 niederländischen Werbeagenturen durchgeführt wurde, kam heraus, dass die Unternehmen mit attraktiven Mitarbeitern in Führungspositionen deutlich mehr Umsatz machten als die anderen Firmen. Die allgemeine Produktivität und die Verkaufszahlen waren in Firmen mit attraktiven Chefs deutlich höher als bei der Konkurrenz, die sich nicht einer so schönen Belegschaft rühmen konnte. Das liegt unter anderem daran, dass Firmen mit schönen Mitarbeitern bei Verkaufsgesprächen mit Kunden besonders gut abschneiden.

Auch schöne Politiker kommen besser an

Schöne Menschen dominieren auch in der Politik, wie eine Studie aus Finnland belegt. In einer Untersuchung zum Thema kam die Tatsache zum Vorschein, dass äußerlich attraktive politische Kandidaten besser bei den Wählern ankommen als weniger attraktive. Die Kandidaten, die als schön empfunden wurden, errangen im Durchschnitt 20% mehr Stimmen für ihre jeweiligen Parteien als diejenigen, die als hässlich beurteilt wurden.

Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit waren dabei nicht so wichtig wie eben das äußere Erscheinungsbild. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass Wähler gut aussehende Politiker bevorzugen, da sie sie einfach gerne anschauen und finden, dass die Hübschen besser im Umgang mit Menschen sind.

Mehr Vertrauen für die Hübschen

Ein schöner Mensch wird deswegen auch in der Regel besser von anderen behandelt. Experten von der Universität Harvard haben entdeckt, dass geschminkte Frauen von ihrem Gegenüber als attraktiver, kompetenter, sympathischer und vertrauenswürdiger empfunden werden. Attraktive Frauen haben nicht nur ein schönes Gesicht. Wegen ihres ausgeprägten Selbstbewusstseins schütten sie geringere Mengen des Stresshormons Cortisol aus.

Das macht sie entspannter und dadurch für die Männerwelt anziehender. Hier greift mal wieder die alte römische Weisheit mens sana in corpore sano, also in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Schönheit signalisert Männern nämlich, dass es weniger Stress mit einer hübschen Frau gibt, sie fruchtbar und gesund ist. Wenn Männer also auf die Schönheit einer Frau achten, dann tun sie das nicht unbedingt aus reiner Oberflächlichkeit.

Wie steht es um dchöne und hässliche Partner?

Er sieht aus wie ein Model und sie, naja, sagen wir mal, dass sie jetzt nicht sooo unglaublich attraktiv ist. Tatsächlich hat sie ein paar Kilo zu viel und keinen Style, aber trotzdem kann er seine Augen nicht von ihr lassen. Auch wenn andere Frauen hinter ihm her sind und ihn geradezu mit Blicken die Klamotten vom Leib reißen, lässt ihn das kalt.

Denn er ist nur auf sein Herzblatt fixiert und interessiert sich überhaupt nicht für die anderen Weiber, sie sind für ihn komplett unsichtbar. Das Geheimnis der Favoritin des Modeltypen ist in Wahrheit gar keins. Sie hat ihm nicht nachgestellt, sie hat niemanden bestochen, ihn nicht unter Drogen gesetzt oder sonst etwas in diese Richtung unternommen, aber trotzdem glaubt er, seine Seelenverwandte gefunden zu haben.

Warum treiben es hübsche Männer aber gerne mit hässlichen Frauen? Ein hässliches Mädchen benimmt sich wie eine echte Dame während des Flirtens, aber auch in alle anderen Situationen. Sie hat gezeigt, dass sie sich selbst respektiert und dafür gesorgt, dass auch er das tut. Männer lieben einfach selbstbewusste Frauen, die ihnen genau zeigen, was sie zu tolerieren bereit sind und was nicht. Er muss unbedingt wissen, welche Knöpfe er bei ihr niemals drücken darf.

Die Hässliche hat ihm zudem wahrscheinlich gezeigt, dass man ihr vertrauen kann und dass sie auch seine intimsten Geheimnisse für sich behalten wird. Von Männern wird erwartet, dass sie stark sind und mit allen Problemen zurechtkommen, dennoch hat natürlich auch die Herren der Schöpfung so seine Schwächen und Ängste. Wenn er sich sicher sein kann, dass seine Geheimnisse bei ihr gut aufgehoben sind, wird er sie deswegen aufrichtig lieben. Dieses Vertrauen erstreckt sich auf alle Aspekte der Beziehung. Wenn er ihr vollkommen vertraut, wird er sie schätzen, lieben und sich rührend um sie kümmern.

Sie ist eine Partnerin und kein Ballast. Trotz ihrer überschüssigen Pfunde. Eine Beziehung ist eine Verbindung zweier Personen und beide müssen dafür arbeiten, dass diese Verbindung, diese Einheit, auch hält und funktioniert. Gut aussehende Männer lassen sich auf hässliche Girls ein, weil sie wissen, dass sie mit allem Möglichen klar kommen, weil sie sich sicher sind, dass die Beziehung auch auf längere Sicht Bestand haben kann und dass ihre Partnerin für sie da sein wird, wann immer sie sie brauchen.

Sie hingegen denkt nicht, dass der Mann sich ausschließlich um alles kümmern muss. Anders ausgedrückt, sie ist nicht zu schön, um nicht auch mal ihre Hände schmutzig zu machen. Und das muss in einer stabilen Beziehung ab und zu auch mal sein. Sie respektiert ihn und versucht nicht, seine Persönlichkeit zu vereinnahmen. Er ist ein Mann und sie will sich auch um ihren Mann kümmern.

Letztlich haben gut aussehende Kerle etwas mit weniger attraktiven Damen aus den besagten, aber noch aus vielen Gründen mehr etwas am Laufen. Ein reifer Mann weiß, dass echte Schönheit von innen kommt und dass Schönheit mit der Zeit vergeht. Wahre Schönheit, die von der Art wie sie die „Hässliche“ besitzt, hält jedoch für immer und der Mann will mit so einer Frau auch genauso lange zusammen sein.

Sex nach Zahlen

Um das Problem weiter in der Tiefe zu erfassen, müssen wir den Sachverhalt aus einem ganz bestimmten Blickwinkel betrachten. Die Schönheit von Frauen wird stets bewertet, etwa auf der Skala von 1 (Nacht) bis 10 (Geschoss). Aber das ist jetzt erstmal egal. Wir wollen uns zunächst einmal anschauen, was Frauen über sich selbst denken. Um es vereinfacht darzustellen, nehmen wir an, dass Frauen sich selbst in drei Kategorien unterteilen. Attraktiv (8 – 10), normal (6 - 7) und nicht so anziehend (5 und darunter).

Letzteres ist sehr wichtig, da Damen, die sich als nicht so anziehend empfinden, aber dennoch selbstbewusst sind, immer noch in die Kategorie attraktiv fallen. Von daher wird ein Mann nach dem Sex mit einer dieser Damen nicht das Gefühl haben, dass sein Erfahrungsschatz in Sachen Erotik gewachsen ist. Für gewöhnlich kann ein Mann leicht nach nur ein paar Minuten herausfinden, zu welcher Kategorie eine Frau gehört und daran sollte er sich auch orientieren, wenn er nicht enttäuscht werden will, weil er dachte, dass ihn Supersex erwartet. Doch zur Sache jetzt!

Attraktive Girls (8 - 10)

Sie sind attraktiv und sie wissen es. Viele von ihnen glauben, dass ihre Anziehungskraft auf Männer ausreichend ist, dass Sex mit ihnen ein Privileg ist, dass die meisten Kerle niemals genießen werden. Sie denken auch, dass es reicht, wenn sie sich ausziehen und den Männern ihren nackten Körper zeigen, damit diese ausflippen. Das ist bei männlichen Jungfrauen vielleicht sogar der Fall, aber für den Rest der sexuell aktiven Männerwelt ist das definitiv nicht genug.

Das liegt aber nicht daran, dass sie egoistisch oder narzisstisch sind, sondern daran, dass die Männer ihnen immer dasselbe erzählen, nämlich „Ich kann nicht glauben, wie schön du bist.“ Dann ist es auch kein Wunder, dass die Mädels angesichts dieser Industriemengen an Geschleime und Aufmerksamkeit glauben, im Bett so rein gar nichts machen zu müssen. Diese Frauen gehören in die Kategorie unbeweglich (auch bekannt als Seestern oder Gummipuppe), wobei es aber auch solche gibt, die erschrocken wirken, beziehungsweise so tun, als seien sie noch Jungfrauen.

Normale Girls (6 - 7)

Diese Damen befinden sich in der Mitte der Attraktivitätsskala. Das Erlebnis mit ihr hängt ganz und gar davon ab, wie selbstbewusst und wie sehr sie an Sexualität im Allgemeinen interessiert ist. Die meisten Männer hatten von daher bislang sehr guten, aber auch sehr schlechten Sex, da ihr Penis die meiste Zeit in dieser Kategorie verbracht hat. Hier findet Mann so ziemlich alle Stufen, Abstufungen und Grautöne sexueller Befriedigung.

Nicht so attraktive Girls (5 und darunter)

Hier fangen die Dinge an, sich grundlegend zu ändern. Viele dieser Mädels sind ziemlich unsicher, aber diese Unsicherheit sollten die Männer lieben lernen. Denn diese Girls sind sich der Tatsache bewusst, dass sie nicht in die Kategorie der Attraktiven gehören und ersetzen darum ihre physische Schönheit mit etwas anderem. Und das ist meist sexuelle Virtuosität. Die Menge und Häufigkeit von Pornosex ist in dieser Kategorie am höchsten. Es braucht schon Eier, sich darauf einzulassen, aber wer es tut, wird garantiert von der Erfahrung beeindruckt.

Im wahrsten Sinne. Wenn du das Pech hast, an ein Girl mit wenig sexueller Erfahrung zu geraten, kann es mit einem „Trying-to-hard“ Erlebnis enden. Aber das dauert dann nicht lange, nämlich nur bis sie etwas praktische Übung hinzu gewonnen hat. Alle Damen dieser Kategorie werden sich bemühen, ihren Kerl zufrieden zu stellen, was gleichzeitig heisst, dass sie auf jeden Fall zu denen gehören, die etwas tun und machen. In dieser Kategorie findet man deswegen auch am öftesten Damen, die „Bescheid wissen“, man nennt sie auch ganz plump Pornostars.

Das solltest Du als Mann tun

Ehrlich gesagt sind erstklassiger Sex und eine tolle Erfahrung die Hauptgründe, warum Männer mit mindestens einer nicht so anziehenden Frau ins Bett gehen sollten. Vergewissere Dich aber, dass sie in Bezug auf ihr Aussehen ehrlich ist, dann wirst Du nicht enttäusch werden. Wenn Du Dich also immer noch fragen solltest, warum Dein Kumpel sich immer noch mit diesem Humpen trifft, über den Du und Deine anderen Homies euch lustig gemacht habt, dann ist die Antwort, dass der Sex der Knaller ist.