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Wie Masken unsere Sexualität beinflussen…

Das Bedürfnis uns von Zeit zu Zeit hinter Masken zu verbergen scheint dem neschen angeboren zu sein. Masken begleiten uns praktisch schon seit Anbeginn der Zeit. Sie dienen dazu, sich zu verstecken, unsere wahre Identität zu verschleiern und auf diese Weise zu schützen, oder eben in eine Rolle zu schlüpfen, die zwar irgendwo in der Psyche angelegt, aber im Alltag eher unterdrückt, beziehungsweise in den Hintergrund gedrängt wird. Schauen wir uns also an, was es mit Masken und der (Sexual-)Psychologie dahinter auf sich hat. Die Maske und Ich Masken erfüllen sowohl in physischem und direktem, als auch im psychisch-indirekten Sinn diverse Zwecke, ihnen wird eine Vielzahl von Funktionen zugesprochen und sie können sogar in manchen Fällen überlebenswichtig sein. Man denke hier nur an die Schutzfunktion von Gasmasken, von Sportmasken beim Paintball oder von spezieller Bemalung im Sinne einer Camouflage, die Jäger in Naturvölkern oder Soldaten im Kampfeinsatz schützen. Auch im sexuellen Bereich ist das Einsatzgebiet von Masken vielfältig und extrem facettenreich. Fetischisten lieben Masken geradezu und gerade BDSM-ler greifen gerne auf sie zurück, wenn sie im Rahmen von Rollenspielen Identitäten annehmen, oder diese ihrem Partner zuweisen. Die Rolle von Masken beim Sex Wenn man mal von der sehr spezifizierten Ausprägung von Masken für den Fetischbereich absieht, haben Gesichtsbedeckungen schon immer auch einen erotisch-sinnlichen Bezug gehabt, besonders, weil mit ihnen eine Aura geschaffen werden kann, die die Verführung erleichtert. Insbesondere in sexuellem Sinn erleichtern Masken das Spiel mit verschiedenen Identitäten, Wünschen und Begierden. Schon das antike griechische Theater kannte derart typisierte Masken, um die Gefühle von Figuren und Akteuren, welche oft von amourösen Motivationen und von Leidenschaft getrieben waren, besser zum Ausdruck zu bringen. Solche Masken bezeichnet man klassischerweise bis heute als Persona. Jeder kennt auch das Bild einer lachende und eine weinende Maske, welches gerade in der Theaterwelt weit verbreitet ist. Es steht für Komödie und Tragödie, was seit der griechischen Antike Sinnbild für das dramatische Theater ist. In Europa, oder schlechterdings dem abendländischen Kulturkreis, verwenden bis heute beispielsweise Reiseführern oder kommunale Veranstaltungshefte dieses oft stilisierte Symbol für die darstellenden Künste. Die oftmals dramatisch und immer wieder auch erotisch aufgeladenen Rollen werden mit diesem Piktogramm üblicherweise auch im Bereich von Ballett und Oper mit erfasst. Beim Sex mit Augenbinden oder Masken, die das ganze Gesicht bedecken, wird mit dem Reiz des Unbekannten gespielt. Gerne überlässt sich der Partner, welchem zum Beispiel die Augen verbunden werden der Macht, welcher der sehende Partner über ihn ausübt. Dies fordert einiges Vertrauen ab und stellt gerade für Menschen mit Kontrollbedürfnissen eine prickelnde Herausforderung dar. Ein völlig maskierter Partner kann zudem bedrohlich und wie ein Fremder oder besonders animalisch wirken, was den nicht verhüllten Partner wiederum auf vielfältige Art stimulieren kann. Darf man sich unter dem Schutz einer Maske austoben? Der wohl bekannteste Anlass, um Masken zu tragen, ist der Karneval, der in vielen Kulturen gepflegt wird. Auch hier spielt Sex eine zentrale Rolle. Die irren Tage werden dazu genutzt, um sich, durch die Anonymität unter Masken und Verkleidungen geschützt, von gesellschaftlichen Zwängen und sozialen Konventionen frei zu machen. Man entledigt sich teilweise des durch Familie, Staatsgewalt, Freunde und Nachbarn auferlegten Kontrollimperativs, der zu einem gesitteten und bürgerlichen Leben gehört. Durch das Aufsetzen einer Maske fallen viele Hemmungen und die Triebe werden im Schutz einer gewissen Anonymität freier und ungezwungener ausgelebt als im „normalen“ Alltag. Ehebruch und Fremdgehen fallen so leichter, die Sexualmoral wird zugunsten eines ungezügelten, ausschweifenden Auslebens von Sinneslust hinten angestellt oder gleich komplett aus den Angeln gehoben. Hinzu kommt, dass man in eine Rolle schlüpft, in der man sich gerne sieht, die aber oft mit der eigenen Persönlichkeit wenig bis gar nichts zu tun hat. Die Lüstlinge dürfen so nach Lust und Laune wüten, können aber die Verantwortung für ihr sündhaftes Handeln ihrem Alter Ego und dem Moment allgemeiner Zerstreuung anlasten, was wiederum von einem Konsens toleriert wird, sofern sich der Exzess in einem gewissen Rahmen hält. Sex und Begierde unter Masken - In Eyes wide Shut Ein besonders anschauliches Beispiel für die unter dem Schutz von Masken vollziehende Verquickung von Sex, Lust, Begierde, aber auch Sünde findet sich im Spielfilm „Eyes wide shut“ von Regisseurlegende Stanley Kubrick aus dem Jahr 1999 und mit Tom Cruise und Nicole Kidman in den Hauptrollen. Eine Schlüsselszene im Film stellt ein okkultes Sextreffen dar, in dem die Maske als Sinnbild von gesellschaftlicher Mimikri erscheint. Verdorbenheit und Betrug sowie Doppelmoral eine zentrale Rolle spielt. Im Rahmen einer Orgie sind sämtliche Teilnehmer maskiert, da die höheren Gesellschaftsschichten entstammenden Personen tunlichst an einer Anonymisierung interessiert sind. Auf der anderen Seite kann Sex mit jemandem, dessen Gesicht nicht sichtbar ist, dessen Mimik verborgen und so des lebendigen Ausdrucks beraubt, als Objekt eines sehr finsteren Fetisch fungieren: der Nekrophilie. Zudem wird hier die Maske ebenfalls als Synonym für Rollenbilder in der Gesellschaft genutzt. Damit soll ausgedrückt werden, dass hinter ihr verborgene und verbotene Begierden, Absichten und Sehnsüchte versteckt werden, nichtsdestotrotz aber umso stärker in Form von pervers anmutenden Seancen ausgelebt werden wollen. Zudem spielt Regisseur Kubrick durch die Figur der Alice mit dem Rollenbild der treuen, bürgerlichen Ehefrau Sie berichtet nämlich von ihren Ehebruchphantasien und lässt auf diese Weise ihre penibel nach aussen gepflegte Fassade (Maske) fallen. So kommt es zu einem Riss im Verhältnis zu ihrem Gatten Bill, welcher ab diesem Zeitpunkt aufgrund tiefsitzender Enttäuschung nur noch mit starrem, maskenhaften Gesichtsausdruck zu sehen ist. Er setzt also wiederum zum Schutz seiner verletzten Gefühle eine Maske auf, um sich halbwegs über den Schock zu retten und zu schützen. Es ist dann quasi unmöglich, Gefühlsregungen in Bills Gesicht abzulesen, was erst am Ende des Films und durch die Entflechtung der Handlung wieder aufgehoben wird. Maskenorgien im echten Leben Dekadente und luxuriöse Sex-Treffen wie im oben genannten Film "Eyes wide shut" haben es von der Leinwand durchaus auch in die Realität geschafft. So treffen sich mehrmals im Jahr Paare, um sich hemmungslos einem erotischen Fest voller erlesener Teilnehmer und Teilnehmerinnen hinzugeben. Die maskierten Herrschaften treffen sich dazu in einem in Fachkreisen einschlägig bekannten Schloss nahe Frankfurt. Damen in opulenter Abendgarderobe, spektakulär zurechtgemachte Zofen, leicht oder gar nicht bekleidete Lustmägde und Liebesdiener samt Muskelpaketen geben sich dort ein erotisch-exotisches Stelldichein. Dazu gibt es exquisite Gaumenfreuden von Sterneköchen zu süsslicher Musik. In Kellergewölben warten dann auf die Gäste in verwinkelten Gängen und Gemächern alle möglichen sexuellen Ausschweifungen. Überall liegen natürlich Kondome aus, damit Safer Sex gewährleistet werden kann. Ganz so abstrus und düster wie im Hollywood-Streifen mit dem Star aus "Top Gun" und "Mission Impossible" geht es aber nicht zu, denn Mord und Blutdurst sucht man auf der deutschen Version der barocken Hofgelage eines Ludwig XIV. vergebens. Alles ist hier um einiges gesitteter, aber nicht weniger sinnlich und erotisch. Ob dies aber etwas für den Durchchnittsbürger ist, darf bezweifelt werden. Nicht nur die sexuelle Freizügigkeit könnte den ein oder anderen unbescholtenen Bürger überfordern, sondern auch die Ausgaben für die erotische Sause. Mit genauen Aussagen über die zu entrichtenden Summen halten sich die Veranstalter bedeckt, wohlweislich, dass in diesen Kreisen Geld ohnehin keine oder zumindest kaum eine Rolle spielt. Ist die BDSM-Kultur ohne Masken denkbar? Gerade der BDSM-Fetischbereich erweist sich als reinste Spielwiese für Maskenfans mit diversen Vorlieben. Hier gibt es unzählige Varianten, die von einfachen Augenblenden bis hin zu ausgefallenen Tierfratzen reichen. Ledermasken sind hier besonders beliebt, es werden aber in letzter Zeit auch immer öfter Neoprenmodelle nachgefragt. Rubbermasken sind ein alltägliches Utensil in Darkrooms, wobei diese Masken wiederum in etliche Unterkategorien unterteilt sind. Gerne verwendet werden hier vor allem Anatomische Rubbermasken, Rubber Bondage Masken, Rubber Double Faced Masken, aufblasbare Rubbermasken oder auch Waterplaymasken, die speziell für die Wasseraufnahme gefertigt sind. Latexmasken sind ebenso sehr beliebte Artikel und gehen nicht selten Hand in Hand mit Stretchmasken oder solchen aus speziell raffiniertem Lack. Latexmasken für Damen setzen sich auf dem Markt ebenfalls vermehrt durch, zudem verbuchen Geschäfte mit Spezialisierung auf diese Art der Fetischartikel eine gesteigerte Nachfrage nach aufblasbaren Latexmasken. Kopfharnische für Rollenspiele gehören sicherlich zu den aufwändigsten Masken ihrer Art, sind aber entsprechend auch nicht ganz günstig. Die spektakulärsten Modelle werden gar mit einem kompletten Geschirr wie bei Pferden kombiniert. BDSM-Masken können die unterschiedlichen Preisniveaus erreichen. Während einfache Exemplare wie eine herkömmliche Hundemaske, welche bereits den ganzen Kopf bedeckt, schon für rund 30 Euro zu haben sind, muss man für andere Modelle mitunter bis zu 300 Euro blechen. Sehr beliebt sind allerdings auch einfachere Produkte wie zum Beispiel Blindfolds, also Sichtblenden aus verschiedenen Materialien. Aber selbst diese modernen Varianten von Masken gehen auf Vorläufer zurück, die schon vor Jahrtausenden die Urtriebe des Menschen, darunter vor allem Sex und Lust, versinnbildlichen sollten und immer wieder in den darstellenden Künsten ihren Niederschlag fanden. So entwickelten sich innerhalb dieser Kunstform denn auch vier festen Ledermasken, die für eindeutige Typen stehen. Am bekanntesten unter ihnen sind der Harlekin und der Bajazzo, welche als Typenmodelle seit der Renaissance in der Commedia dell’arte fortbestehen und in diesem Diskurs ihre Berechtigung und Bedeutung bewahrt haben. Wie auch im Allgemeinen, so steht die Maske auch hier wegen der Verhüllung des Gesichts für die sie tragende Figur oder Rolle als Ganzes. Das kommt besonders deutlich bei kostümierten Personen zum Beispiel im Karneval in Venedig zum Tragen. Was Masken in anderen Kulturen bedeuten Masken dienten unseren Vorfahren nicht nur dazu, optisch im Dickicht und im Unterholz mit der Umgebung zu verschmelzen, sondern wurden auch intensiv zu rituellen Zwecken genutzt, was sich an vielen Orten der Erde bis in die heutige Zeit erhalten hat. So gibt es in verschiedenen Kulturen Tierrollenspiele als Darstellung von Tieren durch menschliche Rollenspieler. Diese Praktik ist wohl die am meisten verbreitete unter den Motiven für den rituellen Einsatz von Masken und gründet sich darauf, dass tierische Attribute von Menschen immer am schnellsten erkannt und verstanden wurden. Darum finden Masken innerhalb ritueller Handlungen am meisten zum Zweck der Imitation von Tieren Anwendung, deren Kräfte sollen so auf den Träger der Maske übertragen werden. Das ist zum Beispiel für Tänze von nordamerikanischen Indianerstämmen oder innerhalb der Riten unterschiedlicher Religiöser Gruppen überliefert. Masken werden hierbei oft angefertigt, um den Träger mit besonderen Aura und einer gewissen Autorität auszustatten. Nicht zuletzt die sexuelle Kraft von Tieren wie dem dominanten Löwen oder dem potenten Esel werden oft in Naturvölkern genutzt, um sich quasi an diese Stärken anzudocken. Auch Dämonenmasken dienen diesem Zweck, ihre vorgestellten Kräfte werden so aus dem mystischen Bereich heraus evoziert und in guter Hoffnung auf den Maskenträger gelenkt. Dies dient unter anderem der Festigung von Stammes-, Kulturgefügen oder auch der Erhalt von Hierarchien und sozialen und politischen Gefügen. In vielen Ländern kennt man zudem Traditionen, in deren Rahmen Maskenträger gezielt mit Kindern interagieren. Letztere sollen so in einer bestimmten Weise erzogen, erschreckt oder motiviert werden. Bildet die Maske ein seltenes oder besonders respektiertes Tier oder beispielsweise einen gefürchteten Dämon ab, so sollen in der Regel eine oder mehrere Eigenschaften der Figur auf den Maskenträger übergehen. Besonders im traditionellen japanischen Theater (dem sogenannten Nō) und in der chinesischen Oper haben Masken einen festen Platz. Dort greift man sowohl auf starre Masken als auch maskenhafte Make-Ups zurück. Letztere stellen insbesondere einen unverzichtbaren Bestandteil bei japanischen Geishas dar. Diese umgibt seit Jahrhunderten eine intensive erotische Ausstrahlung und Aura, die zwar in gewisser Weise auf die dahinter steckende Geschichte zurückzuführen, aber bis in die heutige Zeit mit Vorurteilen und Missverständnissen behaftet ist. In der Vergangenheit gab es so in Japan Perioden, in denen Prostitution legal war und man mit Geishas, also „Unterhaltungsdamen“, ohne Probleme Sex haben konnte. Zwar wurde echte Prostituierte damals „Oiran“ genannt, aber das Bild von den Geishas mit ihren sinnlich geschminkten Gesichtern und ihrer Anmut verleitet bis in die heutige Zeit Menschen dazu, sie als Lustobjekte schlechthin zu betrachten, welche die sexuelle Befriedigung ihrer „Gönner“ als zentralen Wert ihres Daseins praktizieren.

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